Hommingberger Gepardenforelle
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Wissenswertes über die Hommingberger Gepardenforelle

Der mutige schwarze Kater und die Hommingberger Gepardenforelle

Die Geschichte vom mutigen Katerchen ist schnell erzählt. Es war im Juli eines richtig schönen Sommers. Der kleine Kater durfte das erste Mal das kuschelige Nest verlassen. Er wurde in einem warmen, kuscheligen Katzenversteck geboren und seine drei anderen Geschwister waren ja sooo vorsichtig. Ganz langsam trauen sie sich mit der Mama aus der sicheren Höhle.

Aber der Hommingberger Kater sauste ohne rechts und links zu schauen, an seiner Mutter vorbei und konnte sich gar nicht satt sehen an der schönen Umgebung am Hommingberger See. Er war so in Fahrt, das er kurz vorm dem Hommingberger See zum stehen kam. Seine Mutter trat ganz leise neben ihm und flüsterte ihm zu: "Hier wohnt die Hommingberger Gepardenforelle. Sie ist etwas ganz besonderes und zeigt sich nur um Mitternacht zum vollen Mond. Und auch nur einem ganz Mutigen und Starken." Der kleine schwarze Kater schaute seine Mutter an, dann wieder auf den schimmernden riesigen See und schnupperte am Ufer, als ob er die Worte gar nicht gehört hatte. Skeptisch guckte er seine Mutter an und fragte genauso leise zurück: "Hast du sie schon mal gesehen, die Hommingberger Gepardenforelle?" "Nein, aber dein Vater hatte eine Begegnung mit ihr" antwortete die hübsche Katzendame. "Er erzählte mir davon, aber ob es wahr war? Wer weiß?" Sie putze sich die linke Vorderpfote sehr gründlich, gleichzeitig ließ sie ihren Sprössling nicht aus den Augen. Der tappte vorsichtig eine Pfote ins Wasser, als wollte er die Hommingberger Gepardenforelle herbei rufen. "Ach was" rief er "ich glaube, die gibt es gar nicht." und jagte seinen Geschwistern hinterher und raufte mit ihnen.

Später, als alle wieder satt und zufrieden aneinandergekuschelt in der Katzenstube lagen, hörte er ganz komische Geräusche. Ein Knacken und Rascheln. Wo war seine Mutter? War sie nicht mehr hier bei ihm? Blitzartig fuhr er hoch und lauschte. Da! Das Knacken und Rauschen kam von außerhalb der Höhle. Oh man, dachte der kleine Hommingberger Kater, was mach ich denn jetzt? Draußen war es sooooo dunkel und alles so fremdartig... Auch Backe!

Aber wenn es der Mama nicht gut ging? Musste er nicht helfen? Gut, er war noch nicht so groß und stark wie sein Vater, der war ein riesiger schwarzer Kater, der immer mit hocherhobenen Kopf daher ging. Und er war noch so klein... Aber wenn die Mama Hilfe brauchte???

Ganz leise und vorsichtig, um ja kein Geräusch zu machen, tapste er in Richtung Ausgang. "Miau?" mauzte seine Schwester "was ist denn los?" "Nichts, schlaf weiter" raunte er ihr zu. Sie drehte sich wieder einmal im Kreis, legte ihre Schnauze wieder an ihr Hinterteil und schlief einfach wieder ein. "Na, so was. Sonst tut sie nie, wenn ich ihr was sage" wunderte sich das kleine Hommingberger Katerchen. Draußen war der Mond ganz rund und klar am Himmel zu sehen. Von seiner Mutter allerdings keine Pfote und kein Barthaar. Ganz langsam bewegte er sich in Richtung Hommingberger Forellensee. Mit leisen Tatzenschritten schlich er sich ganz geduckt im Gebüsch immer näher an die komische Gestalt heran. Der Hommingberger See schimmerte im Mondlicht wie poliert und das Wellen plätscherten ganz leise ans Ufer.

Er konnte nur Umrisse erkennen, aber seine Mutter erkannte er sofort. Sie saß aufrecht, ihren Schwanz schützend um sich herum geschlungen und starrte auf den Hommingberger Forellensee.

Mit leisen Pfoten, ganz geduckt schlich er sich an seine Mutter heran, um sie nicht zu erschrecken, mauzte er schon von weitem ganz leise. Seine Mutter reagiert überhaupt nicht, sie schien wie erstarrt und starrte wie gebannt auf den See. "Mama, Mama? " mauzte der kleine schwarze Kater. "Was ist denn? Hörst du mich?". Seine Mutter reagierte überhaupt nicht, sie war ganz abwesend und dann auf einmal kam Bewegung in die Sache. Sie drehte sich ganz langsam zu ihm um, schien aber durch ihn hindurch zu sehen. Sie nahm ihn überhaupt nicht wahr. Dann stand sie geschmeidig auf, regte sich einmal und ging in Richtung Wasser. Sie setzte erst eine Pfote, dann die andere in das nasse Element und ging ganz langsam in den See. Sie schien überhaupt nicht zu merken, das es viel zu kalt war und sie war schon bis zur Hälfte mit den Vorderpfoten im See, als ihr Sohn eiligst auf sie zusprang. "Mama, nein, nicht. Du bist im Wasser, hörst du mich nicht?" der Hommingberger Kater schrie seine Mama an, versuchte hinter ihr her zu laufen, aber das Wasser war soo kalt und er soo klein. Er tapste hinter ihr her, schluckte schon Wasser und rief in seiner Panik laut um Hilfe.

"Hilfe, Mama, ich ertrinke." rief er seiner höchsten Not. "Bitte, bitte hilf mir" Als wenn sie aus einer Trance erwachte, drehte sich seine Mutter zu ihm um und erkannte ihn. Blitzschnell erkannte sie die Gefahr, in der sie beide schwebten. Ihr kleiner schwarzer Kater strampelte und miaute gleichzeitig, konnte sich aber nicht oberhalb des Wassers halten. Sie stand schon bis zur Brust im eiskalten Wasser, aber sie drehte sich blitzschnell um, biss ihrem Sohn in den Nacken und trug ihn aus der Gefahrenzone.

Am Ufer ließen sich beide erstmal völlig erschöpft in den Sand sinken, schnauften und holten erstmal Atem. Sie waren völlig durchnässt und froren erbärmlich. Sie kuschelten sich aneinander und seine Mama legte ihn erst mal gründlich ab. Der Hommingberger Kater lachte und weinte gleichzeitig und fragte seine Mutter was denn passiert sei? "Das weiss ich auch nicht" meinte die Mama und schüttelte den Kopf, " ich muss wohl von dem Mond hypnotisiert worden sein. Und irgendetwas hat mich in den See gerufen. Aber du hast mir das Leben gerettet, wenn du nicht so mutig in das Wasser gesprungen wärst, dann wäre ich ertrunken. Mein kleiner tapferer großer Kater! Ich bin so stolz auf dich."

Sie nahm ihn in die Vorderpfoten und leckte ihn ganz schnell trocken. In diesem Moment nahm der schwarze Kater eine Bewegung im Wasser wahr, ganz dicht am Ufer des Hommingberger Forellensees. Neugierig schlich er sich an das komische Ding ran. "Sei vorsichtig" raunte seine Mutter ganz leise. "Ja, ja. Ich pass schon auf" flüsterte er zurück. Eine kleine Fischschnute schaute aus dem Wasser heraus und sprach mit ihm." Du bist ein kleiner mutiger Kater und für die Rettung deiner Mutter steht dir eine Belohnung zu."

"Bist du die Hommingberger Gepardenforelle?" staunte der schwarze Kater" du siehst ja echt unheimlich aus." " Ja" antwortete die Hommingberger Gepardenforelle "und weil du so mutig warst, hast du einen Wunsch bei mir frei. Du kannst ihn jederzeit einlösen, wenn du mal Hilfe brauchst oder Fragen hast. Du brauchst nur nach mir hier am See zu rufen. Ich höre dich dann schon." Und mit einem eleganten Rückenschwimmer drehte sich die Hommingberger Gepardenforelle um und schwamm in die Mitte des Hommingberger Forellensee.

"Au Backe, die sah ja echt unheimlich aus." Wunderte sich der kleine Hommingberger Kater, drehte sich zu seiner Mutter um, kuschelte sich an sie und zusammen gingen sie schnell zu ihrer warmen Höhle. Der Hommingberger Kater war so erschöpft, das er sofort an seiner Mutter gekuschelt einschlief und noch nicht mal erwachte, als seine Geschwister am Morgen laut miauend aus der Höhle liefen.

Seine Mutter drehte sich lächelnd zu ihm um und schaute stolz auf ihren schlafenden Sohn.

Ende.


Diese schöne Geschichte mit einer Hommingberger Gepardenforelle hat uns Silvia zukommen lassen.

Hommingberger Gepardenforelle Hommingberger Gepardenforelle by piperweb.de hoffnungslos Romantisch.
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